Puh – Überlebt

Den Zahnarztbesuch habe ich überlebt.
Wahnsinnig früh sind wir dafür ausgestanden (kurz nach 6). Wir schlafen normalerweise bis um 7.30 Uhr mindestens. Dann haben wir uns in einen mit Berufspendlern vollgestopfen Regionalzug gestellt in dem es so stickig war das ich Angst hatte mein Kreislauf würde sich verabschieden.
Danach sind wir mit einer uralten Straßenbahn (ich bin sehr sehr dankbar einen Tragling zu haben, mit Kinderwagen wäre ich nie da rein gekommen) bis zum Zahnarzt gefahren.
Kurz nach acht waren wir da.

Ich kam auch nach nur 20 Minuten dran (bei einem Zahnarzt wie meinem ist das echt eine super kurze Wartezeit!). Tja, und dann hieß es warten bis das Labor fertig ist.
Eine Stunde habe ich zugebracht auf so kleinen Stühlen das man sich die Knie an den ebenso kleinen Tischen blau schlägt.
Und dann wirkte natürlich die Betäubung nicht mehr, als ich wieder dran war.

Die Minimaus saß auf meinem Schoß und hat zugesehen was der Zahnarzt da macht.
Puh, ich hoffe ich konnte halbwegs verbergen das ich ihm am liebsten ins Gesicht gesprungen wäre und sie hat nun keine Zahnarztangst fürs Leben.

Aber seine Taten scheinen zu wirken. Es zwickt noch etwas, ist ja auch alles sehr gereizt grade, aber es ist schon viel besser!

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