Chaos

Ich sitze hier, in einen übergroßen Pulli gehüllt und grüble.
Mein Gemütszustand ist derzeit angeschlagen, die ist Minimaus am klammern, trotzen und das Vierbein fängt plötzlich an dem Kind aus der Hand zu fressen.
Ich glaube mein Gast mag man derzeit nicht sein, könnte anstregend werden und eventuell würde man eine Portion Fett abbekommen die man gar nicht verdient hat.

Also hänge ich grübelnderweise hier, nutze die Zeit die mein Kind braucht um Oma’s Zettelaufbewahrungsstation umzusortieren um diesen Blogeintrag zu verfassen.
Der Inhalt könnte allerdings flöten gehen da ich gar nicht so genau weiss was ich schreiben will.
Ich bin müde und erschöpft, ich habe gestern 4 Stücke Torte gegessen und dazu Wein getrunken, was mein Magen mir heute nachträgt und sich in erster Linie durch Appetitlosigkeit äußert.

Irgendwie schein ich allgemein ziemlich ungesund zu leben in den letzen zwei Tagen, neben der Torte gab es heute Eistee aus der Konserve. Weil ich Lust drauf hatte. Die anderthalb Liter Flasche hab ich binnen einer Stunde geleert und zwischendurch hat sogar die Minimaus noch mit der (geschlossenen) Flasche gespielt.
Dem penetranten Gefühl der Übelkeit im Hintergrund war dieses Zuckergebräu jedenfalls nicht zuträglich und so grübel ich grade nach was ich esse. Wäre ich ganz pervers würde ich mir zum Abendbrot nachher eine Pizza bestellen – oder zwei – kostet dank Gutschein ja das selbe…

Paradoxerweise liegt es nicht an dem Minimaus-Pa das es mir grade so geht wie es geht. Sondern an jemand ganz anderem und ich weiss noch nicht wohin das alles führt.
Soll ich mich eigentlich darüber freuen oder besser nicht?

Lauter Fragen – überwiegend an mich selbst – schwirren durch meinen Kopf und ich weiss einfach nicht wo ich ansetzen soll mit meinen Klärungsversuchen. Aber klären muss ich, sonst wird das Chaos hier noch chaotischer… und das wäre meinem Gemütszustand noch abträglicher.

Ein bisschen was hab ich heute aber geschafft: 18 Dübel aus ihren Löchern gezogen. Wenn die Minimaus denn endlich schläft werde ich die verspachteln und weil streichen so schön ist werde ich diese Wand anschließend hübsch weiss anpinseln…

Aber noch was absolut tolles: Die Minimaus küsst!
Ok, mit weit aufgerissenem Mund und somit ist das ganze eine sehr nasse und klebrige Angelegenheit, aber sie versteht das mit dem küssen.

Und nun verabschiede ich mich in einen Abend an dem ich mir hoffentlich wieder ein Stück näher komme.

2 Kommentare

  1. Nadine
    geschrieben am 16.05.2009 um 08:53 Uhr | Permalink

    Die Küsse kenne ich und finde es immer soooooo allerliebst, wenn mein Mops das macht. Herrlich, oder?

  2. serinca
    geschrieben am 16.05.2009 um 19:28 Uhr | Permalink

    Oh ja! Da wird so manch angespannter Nerv wieder ganz entspannt. ;) :)

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